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Roland Schuster: Kandidat für Mannheim-Nord

Roland Schuster
Roland Schuster
  • 54 Jahre
  • Beruf: Energieelektroniker, zurzeit Betriebsrat
  • wohnhaft in Mannheim-Neckarstadt (seit 1984), Fröhlichstr. 56 A 

Politische Schwerpunkte:

Kommunalpolitik, Gewerkschaftsarbeit und friedenspolitische Aktivitäten (langjährige Mitarbeit im Friedensplenum Mannheim)

Ich bin Betriebsrat bei dem Schienenfahrzeughersteller Bombardier in Mannheim. Ich bin gewählter Vertreter für die Delegiertenversammlung der IG Metall Mannheim und die große Tarifkommission der IG Metall Baden-Württemberg, außerdem bin ich ehrenamtlicher Arbeitsrichter.

Seit Jahren engagiere ich mich in der Kommunalpolitik und seit letztem Jahr bin ich Bezirksbeirat der LINKEN in der Neckarstadt-West.

Seit 1998 bin ich Mitglied der PDS und habe in Mannheim wesentlich an der Fusion mit der WASG zur Partei DIE LINKE im Jahr 2007 mitgewirkt.

Persönlich:

Ich lebe bin in einer festen Lebenspartnerschaft, habe eine Stieftochter und eine Enkeltochter. Außer Politik sind meine Hobbys Bewegung in der frischen Luft (Radfahren, Wandern, Joggen, Zelten) und Lesen.

Warum ich kandidiere:

Ein Politikwechsel ist notwendig – gerade auch in Baden-Württemberg. Mit Stefan Mappus als Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, soviel hat sich schon in seiner bisher kurzen Amtszeit herausgestellt, ist das mitnichten zu machen. Seit dem Abgang von Roland Koch aus der hessischen Landes- und der Bundespolitik wird er sogar als einer derjenigen gehandelt, der das konservativ-reaktionäre Lager innerhalb der CDU/CSU anführen wird.

Sollte in Baden-Württemberg die schwarz-gelbe Regierung fallen, so wäre das ein wichtiges politisches Signal für einen Politikwechsel auch auf Bundesebene.

Mit meiner Kandidatur will ich DIE LINKE Baden-Württemberg in der Landespolitik unterstützen und dafür kämpfen, dass der erstmalige Einzug in den baden-württembergischen Landtag gelingt.

Meine politischen Ziele:

Was linke Landespolitik bedeutet, will ich an einigen Punkten festmachen.

  • Baden-Württemberg ist ein Vorreiter in der Privatisierung öffentlichen Eigentums. Die FDP will zur Sanierung der öffentlichen Kassen, die Landesbank und die Unikliniken privatisieren. Da müssen wir dagegenhalten. Wir wollen statt weniger mehr Arbeitsplätze im öffentlichen und gemeinwirtschaftlichen Bereich.
  • Die Landesregegierung will den Rechtsanspruch auf einen Platz im Kindergarten auf die lange Bank schieben. Wir meinen, in diesem Bereich darf nicht weniger, sondern muss mehr ausgegeben werden. Wegen der wachsenden Kinderarmut im Land tritt DIE LINKE für gebührenfreie Kita-Plätze ein und wendet sich gegen die Erhöhung der Kita-Gebühren, wie sie Landesrichtsätze der kommunalen Spitzenverbände vorsehen.
  • In der Bildungspolitik will die Landesregierung das Desaster des dreigliedrigen Schulsystems durch die Schaffung von Werkrealschulen verkleistern. Wir sind für eine gute Schule für alle bis zum 10. Schuljahr. Wirt treten für die Abschaffung der Studiengebühren ein.
  • In der Energiepolitik betreibt die Landesregierung einen Kurs, der die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke ermöglichen und den Atomausstieg verhindern soll. Dies schadet einer rechtzeitigen Neuausrichtung der Wirtschaft des Landes für eine nachhaltige Energieversorgung.

Und so sind es fast alle Bereiche, in den wir diametral andere Positionen beziehen, die ich nur mit Stichworten anreißen will:

  • Errichtung eines Zukunftsfonds aus Mitteln der Landesbank Baden-Württemberg zur Erhaltung von Arbeitsplätzen in bedrohten Betrieben.
  • Ausbaus des öffentlichen Nah- und Regionalverkehrs.
  • Gegen die Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr – Bundeswehr raus aus den Schulen, Arbeitsagenturen etc.!
  • Keine Abschiebungen von Flüchtlingen - Auflösung des Asylabschiebegefängnis in Mannheim.
  • Für die Gleichstellung behinderter Menschen in allen Bereichen z.B. auch im schulischen Bereich
  • Nach wie vor betreibt die Landesregierung eine starke Einschränkung des Versammlungsrechts – auch das muss unbedingt verhindert werden.

Wer soll das bezahlen? Hier haben wir ein sehr schlüssiges Konzept mit der Erhöhung des Spitzensteuersatzes, der Einführung einer Millionärssteuer für Vermögende, einer stärkeren Erbschaftssteuer und der Einführung der Finanztransaktionssteuer.

Meine politische Weltanschauung:

Meine politische Meinung findet sich im neuen Programmentwurf der LINKEN im großen und ganzen sehr gut wieder. Meine Weltanschauung lässt sich ist mit dem Stichwort Demokratischer Sozialismus beschreiben.

Ich bin davon überzeugt, dass diese Ziele nicht allein als Partei sondern nur mit einer breiten gesellschaftlichen Bewegung zu erreichen sind. Deshalb ist es mir persönlich aber auch für die Partei wichtig, über den eigenen Kirchturm hinauszuschauen und mit anderen Menschen auch außerhalb unserer Partei zusammenzuarbeiten.

Downloads

ltw11-dielinke-kandflyer-schuster.pdf

Kadidatenflyer von Roland Schuster

109 K

ltw11-dielinke-kandflyer-innenteil.pdf

Kandidatenflyer Innenseite

46 K

ltw11-dielinke-kandplakat-schuster.pdf

Kandidatenplakat von Roland Schuster

405 K

2010-07-Stellungnahme-Gauck-Roland-Schuster.pdf

Stellungsnahme zur Bundespräsidentanwahl und der Person Joachim Gauck

26 K

Kontakt

DIE LINKE. Kreisverband Mannheim
Roland Schuster
T6, 37
68161 Mannheim

Tel.: 0621-1227218
Fax: 0621-4017139

Email: roland.schuster@dielinke-ma.de

Web: http://www.roland-schuster.net

Ersatzkandidat

Ersatzkandidat für den Wahlkreis 35 ist Thomas Trüper.

Wahlkreis 35, Mannheim-Nord

Der Wahlkreis umfasst bis auf Feudenheim alle Stadtbezirke nördlich des Neckars.

Im Einzelnen sind es:
Käfertal, Neckarstadt-Ost/Wohlgelegen, Neckarstadt-West, Sandhofen, Schönau, Vogelstang, Waldhof und Wallstadt