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Corona-Krise macht das Leben der Obdachlosen in Mannheim noch beschwerlicher

Die Caritas-Einrichtung in D 6, 7 reicht nur noch von 10 - 11 Uhr Essenspakete und Körperpflegeartikel durch ein Fenster. Caritas-Abteilungsleiterin Stefanie Paul: "Wir denken über kreative Notlösungen für Waschmöglichkeiten nach."

Hermann Genz, Fachbereichsleiter Soziales der Stadt Mannheim: " Jeder kriegt eine Unterkunft, wenn er dies braucht." Nach wie vor geöffnet ist die Anlaufstelle Holzstraße 3. Die Stadt hat keine ihrer Übernachtungsstellen dichtgemacht, so auch in der Bonadiesstraße. 86 Personen könnten in betreuten Wohnobjekten der Stadt untergebracht werden - 10 Einzelzimmer seien noch frei. Sollten alle Stricke reißen, habe die Stadt Kapazitäten in frei gewordenen Asylunterkünften, außerdem halte die Stadt ein gesondertes Haus mit 17 Plätzen vor, falls wohnsitzlose Menschen aufgrund eines Ansteckungsverdachts oder eines Testes isoliert werden müssen.

Die Arztsprechstunde, so Genz, laufe wie bisher weiter. Mit einigen Gastronomen habe die Stadt für den Fall eines Falles eine Essensversorgung vereinbart. Ganz wichtig sei, dass Obdachlose ihr "Tagesgeld" fürs Überleben bekommen: "Die Auszahlung ist gesichert."

Kompletter Artikel des Mannheimer Morgen vom 25.03.2020