Was tun wir?

Wir engagieren uns in verschiedenen Bereichen, um Aufklärung, Widerstand und Solidarität zu fördern:

  • Gegenrede-Schulungen: Wir bieten Workshops an, um Hetze im Alltag und im Netz aktiv zu widersprechen.
  • Politische Aufklärung: Wir analysieren und diskutieren rechte Strategien – und machen ihre Gefahren sichtbar.

Bereits in der Vergangenheit hat sich Die Linke Mannheim im Gemeinderat konsequent gegen rechte Hetze und menschenfeindliche Politik eingesetzt.

Diesen Schwerpunkt verfolgt auch die Gemeinderatsfraktion Die Linke | Tierschutzpartei | Klimaliste (LTK) weiter. Ein Beispiel dafür ist ihr Antrag, die jährliche Förderung des Bündnisses Mannheim gegen Rechts in Höhe von 20 000 € dauerhaft zu sichern – trotz Versuchen, diese Mittel im Haushalt zu kürzen. Damit setzt die Fraktion ein deutliches Zeichen: Mannheim soll eine Stadt bleiben, in der Demokratie und Solidarität gestärkt und rechte Umtriebe konsequent zurückgedrängt werden.

 

Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden sich direkt auf der Seite der Fraktion LTK sowie regelmäßig im Kommunalinfo Mannheim

Wir sind Teil des Bündnisses Mannheim gegen Rechts und arbeiten dort eng mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren, Initiativen und Organisationen zusammen. Ob auf regelmäßigen Treffen, bei Kongressen oder in gemeinsamen Aktionen – wir bringen unsere Perspektive ein und stärken so die antifaschistische Arbeit in der Stadt.

Denn unser Grundsatz ist klar: Niemals alleine – immer gemeinsam!
Nur in einem breiten Bündnis lässt sich rechter Hetze und Gewalt wirksam entgegentreten.

Die Vernetzung mit Gewerkschaften, Migrant:innenorganisationen, Kirchen, Vereinen und vielen weiteren Partner:innen ist für uns deshalb ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit.

Gemeinsam setzen wir ein deutliches Zeichen für Demokratie, Solidarität und eine offene Stadtgesellschaft in Mannheim.

  • Aufklärung und Prävention gegen Verschwörungsmythen und rechte Ideologien.

Die neue Rechte wirbt mit Verschwörungsmythen, Falschinformation und rückschrittigen Geschlechterrollen, um vor allem junge Menschen zu radikalisieren und in ihr Lager zu holen.

Deshalb fordern wir Aufklärung, Präventivarbeit und die Vermittlung kritischen Denkens und sog. „scientific literacy“ durch Bildungseinrichtungen.

Dialogfördernde sowie auf De-Radikalisierung ausgerichtete Initiativen und/oder Institute sollen vom Staat mehr Fördermittel erhalten, um in allen Lebensbereichen aktiv zu werden und Menschen andere Wege des Umgangs mit den alltäglichen Frustrationen des Kapitalismus aufzuzeigen.

  • Eine Partei, die Demokratie abschaffen will, darf keinen Schutz durch sie genießen.

Wir fordern das Verbot militanter, bewaffneter, neonazistischer Organisationen und unterstützen die Forderung nach einer Prüfung eines AfD-Verbots durch das Bundesverfassungsgericht. Die AfD ist keine demokratische Partei, auch wenn sie zu demokratischen Wahlen antritt. Sie will die Demokratie zerstören, verbreitet Hass und Hetze und hat gewalttätige Rechtsradikale in ihren Reihen. 

Deshalb fordern wir ein sofortiges und umgehendes Verbot der AfD und ihrer Jugendorganisationen.

  • mehr Unterstützung für Gedenkstätten und politische Bildung.

Gedenkstätten und Gedenkorte sind wichtig für das kollektive Erinnern und für die Aufarbeitung der Nazidiktatur. Wir fordern vom Bund eine stärkere und dauerhafte finanzielle Unterstützung dieser Einrichtungen als wichtiger Bestandteil von politischer Bildungsarbeit. Gerade bei kleinen Gedenkstätten und bei den Außenlagern besteht die Gefahr des Zerfalls und damit des Verlusts von wichtigen Orten der Geschichte.

Der 8. Mai soll als Tag der Befreiung vom Faschismus endlich ein bundeseinheitlicher Feiertag werden.

Demokratie lebt von der Hoffnung auf eine bessere, gemeinsame Zukunft und von Solidarität als gesellschaftlichem Grundkonsens. Dort, wo Schulen marode sind, das Krankenhaus schließt und die Verwaltung nicht funktioniert, steht das Fundament des Zusammenhalts zur Disposition. Außerdem sind die Preise seit der Inflation gerade für Lebensmittel und den täglichen Bedarf anhaltend hoch, die Mieten sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Währenddessen konnten die Löhne und Renten kaum mithalten – das verunsichert Millionen Menschen.

Wer den Aufstieg der Rechten bekämpfen will, braucht eine soziale Wirtschaftspolitik, die den Menschen die Ängste nimmt und den Rechten damit den Nährboden entzieht. Wir wollen umverteilen und massiv investieren: in Energie, Wärme und Verkehr – sozial flankiert und gerecht gestaltet. Denn das beste Mittel gegen diejenigen, die unsere Gesellschaft spalten wollen, ist soziale Sicherheit. Sie ist Voraussetzung für Stabilität und ein friedliches Miteinander.

Protest und Aufklärung gegen Rechts sind eine Bedingung von Demokratie und dürfen nicht kriminalisiert werden. Projekte der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus, Opferberatungen, zivilgesellschaftliche Demokratiebündnisse, Migrant*innen-Selbstorganisationen sowie Antifa-Initiativen müssen durch ein wirksames Demokratiefördergesetz stärker unterstützt und langfristig abgesichert werden. Auch die politische Bildung wollen wir stärken.

Macht euch auf den entsprechenden Webseiten und in Publikationen der Partei sowie bei unabhängigen Faktencheckern schlau – für fundierte Informationen, zuverlässige Einordnung und transparente Hintergrundanalysen: