Termine

Donnerstag, 5. Februar 2026 – 19:00 Uhr

Gewerkschaftshaus Mannheim, Otto-Brenner-Saal

 

Die jüngsten Entwicklungen in der deutschen und europäischen Sicherheitspolitik werfen drängende Fragen auf: Welche Folgen haben die Ausweitung militärischer Budgets, neue Rüstungsinitiativen und der Ruf nach einer verstärkten Wehrpflicht für unsere Gesellschaft? Entwickelt sich daraus eine immer stärkere Kriegswirtschaft – zu Lasten sozialer Sicherung, Demokratie und ziviler Lebensbereiche?

Diesen Fragen widmen wir uns gemeinsam mit Ulrike Eifler, Mitglied des Parteivorstands und Bundessprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Betrieb & Gewerkschaft. In ihrer politischen Arbeit analysiert sie insbesondere die Wechselbeziehungen zwischen Friedenspolitik, Gewerkschaftsarbeit und der Umverteilung öffentlicher Ressourcen: Sie kritisiert, dass eine starke Fokussierung auf Aufrüstung und Kriegsvorbereitung die Transformation zu einer friedlichen, sozial gerechten und nachhaltig ökologischen Gesellschaft blockiert und zugleich Gewerkschaften vor neue Herausforderungen stellt – sozialer Abbau, wachsende Ungleichheit und prekäre Beschäftigungsverhältnisse gehen oft Hand in Hand mit einer Hochfahrungslogik militärischer Rüstung.

Ulrike Eifler ist seit 2017 Bundessprecherin der BAG Betrieb & Gewerkschaft und Mitglied im Bundesparteivorstand von Die Linke. Zuvor war sie lange Jahre im DGB und in gewerkschaftlicher Arbeit aktiv, etwa als Gewerkschaftssekretärin und in verschiedenen Initiativen zur sozialen und politischen Solidarität.

Ebenfalls dabei sind unsere Landtagskandidat*innen Isabell Fuhrmann und Philipp Fränkle sowie Stadträtin Nalan Erol, die gemeinsam mit Frau Eifler über militärische Aufrüstung, gesellschaftliche Konsequenzen und linke Perspektiven diskutieren werden.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen – die Veranstaltung findet im Gewerkschaftshaus Mannheim im Otto-Brenner-Saal statt.